Helden der KindheitEin bunter Nachmittag für die 5. und 6. Klassen

Unter dem Motto „Helden der Kindheit“ organisierte die SMV einen abwechslungsreichen Nachmittag für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen. Dabei standen Spaß, Musik und gute Stimmung im Mittelpunkt.

Gemeinsam wurden verschiedene Spiele wie Stuhltanz und Stopptanz gespielt, bei denen viel gelacht und getanzt wurde. Natürlich durfte auch die passende Musik nicht fehlen. Besonders beliebt waren außerdem die bunten Glitzertattoos, die sich viele Kinder machen ließen.

Einige Schülerinnen und Schüler kamen passend zum Motto verkleidet. So waren unter anderem Feuerwehrmänner, Zauberinnen und sogar ein Bär zu sehen. Die kreativen Kostüme sorgten für eine tolle Atmosphäre und machten den Nachmittag zu etwas Besonderem.

Ein großes Dankeschön geht an die SMV, die diesen schönen Nachmittag organisiert und gestaltet hat!


Zeitzeugin Frau Himmelseher zu Besuch

Am Montag, den 11.05.26 durften wir, die 8. Klassen der Mittelschule Altdorf, Frau Himmelseher als Zeitzeugin der NS-Zeit in der Stadtbücherei begrüßen. Sie berichtete eindrucksvoll von ihrer Kindheit während des Zweiten Weltkriegs. Gemeinsam mit Prof. Dr. Karsten Fischer von der Ludwig-Maximilians-Universität München zeigte sie uns auf, wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen und wie wir es verhindern können, dass sich Kriege wiederholen.

Besonders bewegend waren ihre Erinnerungen an die Luftangriffe auf Nürnberg. Obwohl Altdorf selbst nicht zerstört wurde, zitterten die Häuser bei Bombenangriffen, und viele Familien verbrachten die Nächte aus Angst im Keller. Eindrucksvoll schilderte Frau Himmelseher auch die sogenannten „Christbäumchen“ am Himmel, die den Bombenabwurf ankündigten.

Neben Angst und Entbehrung erzählte sie aber auch vom Alltag der Kinder damals. Fernseher oder Handys gab es nicht – gespielt wurde draußen mit Freunden und einfachen Dingen, die gerade vorhanden waren. Trotz der schweren Zeit erinnerte sie sich auch an schöne Momente wie Schwimmen in der Schwarzach oder Schlittschuhlaufen im Winter.

Professor Fischer erklärte uns außerdem immer wieder Bezüge zur Gegenwart und ging auf unsere aktuellen politischen Fragen ein. Dadurch wurde deutlich, dass Geschichte nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch unsere heutige Gesellschaft beeinflusst. So wurde das Thema für uns besonders greifbar.

Das Gespräch machte Geschichte für uns auf eindrucksvolle Weise lebendig und zeigte, wie wertvoll solche Begegnungen auch heute noch sind.

Wir bedanken uns bei Frau Himmelseher und bei Prof. Dr. Fischer für die tolle Veranstaltung und die vielen Eindrücke, die wir mit nach Hause nehmen konnten.


Film ab: Herausragender Erfolg beim 56. „jugend creativ“-Wettbewerb!

Wir sind unglaublich stolz auf unsere Schülerin Weronika Bojarska aus der Klasse 10ma! Mit ihrem aufwendig animierten Kurzfilm hat sie beim renommierten 56. „jugend creativ“-Wettbewerb teilgenommen – und prompt den Ortswettkampf für sich entschieden.

Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Meer entdecken“ war die Aufgabe, sich kreativ mit den Ozeanen und der Unterwasserwelt auseinanderzusetzen. Weronika hat dieses Thema nicht nur optisch fantastisch umgesetzt, sondern vermittelt gleichzeitig eine enorm wichtige Botschaft zum Schutz unserer Ozeane: In ihrem Film rückt sie die bedeutsame Initiative „Fishing for Litter“ in den Fokus und macht auf kluge Weise auf das Problem der Meeresverschmutzung aufmerksam.

Dieses tolle Engagement gepaart mit einem echten künstlerischen Meisterwerk hat die Jury vor Ort voll und ganz überzeugt. Wir freuen uns riesig, dass wir euch diesen besonderen Kurzfilm nun auch hier auf unserer Schulhomepage präsentieren dürfen. Taucht mit ein und schaut ihn euch unbedingt an:

Doch damit nicht genug: Mit ihrem Sieg auf Ortsebene hat sich Weronika nun für den Landesentscheid qualifiziert. Und wer weiß, vielleicht geht die Reise mit ihrem Film sogar noch weiter bis auf die Bundesebene!

Liebe Weronika, die gesamte Schulfamilie gratuliert dir ganz herzlich zu diesem fantastischen Erfolg. Wir sind begeistert von deinem Talent sowie deiner starken Botschaft und drücken dir für die nächsten Runden ganz fest die Daumen!

Deutscher Schulpreis 2026: Unsere Mittelschule unter den TOP 20

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass die Mittelschule Altdorf zu den 20 Schulen gehört, die für den Deutschen Schulpreis 2026 nominiert wurden! Dieser renommierte Preis, der von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung vergeben wird, honoriert herausragende Schulkonzepte und innovative Ansätze im Bildungsbereich.

Die Preisverleihung findet am 29. September 2026 in Berlin statt, wo Bundeskanzler Friedrich Merz die Auszeichnung überreichen wird. Insgesamt stehen Preisgelder von rund 300.000 Euro zur Verfügung, wobei der Hauptpreis mit 100.000 Euro dotiert ist.

Anfang Juni wird eine Jury aus Expertinnen und Experten unsere Schule besuchen, um sich vor Ort ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Wir sind stolz darauf, Teil dieses Wettbewerbs zu sein und hoffen, die Jury von unseren Konzepten und unserem Engagement überzeugen zu können.

Bleiben Sie dran für weitere Updates zu diesem spannenden Ereignis!

https://www.deutscher-schulpreis.de

Berufsorientierungstag am 23. März 2026 an der Mittelschule Altdorf

Der Berufsorientierungstag an der Mittelschule Altdorf war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und eine wichtige Erfahrung für unsere Schülerinnen und Schüler. Es ist besonders wertvoll zu sehen, wie interessiert und engagiert die Jugendlichen an diesem Tag sind. Viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und erste Kontakte zur Arbeitswelt zu knüpfen.  

Zahlreiche Betriebe aus Altdorf und Umgebung waren vertreten und haben ihre Berufsfelder vorgestellt. Dabei reichte das Angebot von handwerklichen Berufen über kaufmännische Tätigkeiten bis hin zu sozialen Berufen. Besonders positiv fiel auf, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv auf die Aussteller zugingen und sich ernsthaft mit ihren eigenen beruflichen Vorstellungen auseinandersetzten.

 Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Tages waren die praktischen Stationen. Hier konnten die Jugendlichen selbst kleine Aufgaben ausprobieren und so einen realistischeren Einblick in den Berufsalltag gewinnen oder in kleinen Fragespielen ihr gewonnenes Wissen erproben. Diese Erfahrungen sind für viele oft entscheidend, um eigene Interessen und Stärken besser einschätzen zu können.


Musik verbindet – das Bridges-Projekt in Altdorf

Im Rahmen des von der Stadt Altdorf organisierten Projekts Bridges arbeiteten drei Musikklassen mit der Künstlerin Suzan Kerunen und dem Künstler Xenson Ssenkaaba aus Uganda zusammen. Was dabei entstand, war weit mehr als gemeinsames Musizieren – es wurde zu einer lebendigen Begegnung zweier Kulturen.

Begegnung mit Uganda: Musik, Geschichten und ein Blick hinter die Kulissen

Suzan und Xenson brachten Rhythmen mit und beantworteten die Fragen der Schülerinnen und Schüler, wodurch diese einen authentischen Einblick in das Leben in Uganda erhielten. Ein zentraler Moment des Projekts war anschließend das gemeinsame Musizieren des Liedes „Waka Waka“, welches die meisten als Lied von Shakira kannten. Doch Suzan und Xenson erzählten die wenig bekannte Hintergrundgeschichte: Der Großteil des Liedes stammt von dem kamerunischen Lied „Zangaléwa“, das in den 1980er Jahren von der Gruppe Golden Sounds veröffentlicht wurde. Shakira nutzte diesen Song, ohne die ursprünglichen Künstler zu nennen oder zu entschädigen. Diese Diskussion öffnete den Blick für Themen wie kulturelle Aneignung, Wertschätzung und faire Anerkennung künstlerischer Leistungen.


Fair bleiben im Netz – Workshop zur Online-Kommunikation

Am 23.10. besuchten drei junge medienpädagogische Referentinnen und Referenten des Kreisjugendrings (KJR) die Klasse 5a, um mit den Schülerinnen und Schülern über das Thema faire Online-Kommunikation zu sprechen.

In verschiedenen praktischen Übungen konnten die Kinder selbst erleben, wie sich beleidigende Kommentare im Internet anfühlen und welche Möglichkeiten es gibt, damit umzugehen. Gemeinsam überlegten sie, was Fairness im Netz bedeutet, und ordneten unterschiedliche Situationen einer „Fairness-Ampel“ zu.

Besonders spannend wurde es, als die Schülerinnen und Schüler Szenen ohne Ton, Mimik und Gestik darstellen durften – so wurde deutlich, wie schnell Missverständnisse in der schriftlichen Kommunikation entstehen können. Auch der Einsatz von Emojis als emotionale Unterstützung wurde dabei thematisiert.

Anschließend konnten die Kinder bei einem interaktiven iPad-Spiel nachvollziehen, wie Algorithmen funktionieren und welche Auswirkungen sie auf die eigene Online-Welt haben. Beim Gallery Walk hatten sie schließlich die Gelegenheit, verschiedene Posts zu bewerten und über deren Wirkung auf Emotionen zu reflektieren.

Zum Abschluss ging es um ein wichtiges Thema: den Kontrollverlust über eigene Dateien beim Versenden und die aktuelle Gesetzeslage dazu.

Ein rundum gelungener Workshop, der die Schülerinnen und Schüler für einen achtsamen, respektvollen und bewussten Umgang mit digitalen Medien sensibilisierte!


Ehrung der CoolRider im Uhrenhaus der N‑Ergie

Im festlich beleuchteten Uhrenhaus der N‑Ergie wurden in diesem Jahr unsere neuen und erfahrenen CoolRider der 8. Klassen ausgezeichnet. Unter den Ehrengästen befanden sich der bayerische Staatsminister des Inneren, Joachim Herrmann, der Polizeipräsident Mittelfrankens, Vertreterinnen und Vertreter der VAG, der N‑Ergie sowie Repräsentanten der Stadt Nürnberg, die in ihren Grußworten das Engagement der Jugendlichen besonders hervorhoben.

Die CoolRider übernehmen auf ihrem täglichen Schulweg eine wichtige Rolle: Sie achten auf ein respektvolles Miteinander in Bus und Bahn, helfen bei Unsicherheiten, beruhigen Konfliktsituationen und zeigen durch ihr vorbildliches Verhalten, wie Zivilcourage im Alltag aussehen kann. Ihre Präsenz sorgt dafür, dass sich viele Fahrgäste – besonders jüngere Schülerinnen und Schüler – sicherer fühlen.

Die feierliche Ehrung würdigte nicht nur ihren Einsatz, sondern auch den Mut und die Verlässlichkeit, die sie über das ganze Jahr hinweg zeigen. Unsere Schule ist stolz auf alle ausgezeichneten CoolRider und dankt ihnen herzlich für ihr Engagement.


Mittelschule Altdorf im Schauspielhaus des Staatstheaters Nürnberg

Im Rahmen der Schulplatzmiete hat unsere Schule das Theaterstück The Legend of Georgia McBride im Staatstheater Nürnberg besucht. Trotz des Ausfalls der S‑Bahn konnten viele Schülerinnen und Schüler rechtzeitig kommen, sodass wir den Theaterbesuch durchführen konnten.

Ein Theaterstück, das bewegt und Spaß macht

Das Stück erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der überraschend als Drag-Performer auf der Bühne landet. Die Aufführung war bunt, humorvoll und gleichzeitig berührend. Viele Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt davon, wie das Thema Identität auf eine leichte und zugleich nachdenkliche Weise gezeigt wurde.

Ein weiterer schöner Moment im Schuljahr

Der Besuch war ein weiteres Highlight im Rahmen der Schulplatzmiete. Solche kulturellen Erlebnisse zeigen, wie spannend Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann. Unsere Schülerinnen und Schüler hatten einen abwechslungsreichen Nachmittag und konnten neue Eindrücke aus der Welt des modernen Theaters mitnehmen.


Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 30.1.2026 besuchten die 8.Klassen im Rahmen des GPG-Unterrichtes die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg. In dem ehemaligen Konzentrationslager mussten Häftlinge von 1938-1945 schwerste Arbeiten in einem Steinbruch verrichten und wurden von den Nazis misshandelt und für ihre wirtschaftlichen Interessen ausgebeutet. Von den ungefähr 100.000 Häftlingen sind dort mindestens 30.000 auf schlimmste Weise ums Leben gekommen.

Die Klasse 8Mb machte sich im Anschluss an die Führung Gedanken zu einem Zitat, das ihnen dort begegnete. Es stand von einem ehemaligen Häftling namens Vittore Bocchetta und lautet:

„Hier haben wir nicht nur die Kleidung verloren, sondern unsere Seele.“

„Ich denke damit gemeint ist, dass sich die Leute, die da eingesperrt waren, nicht wie Menschen gefühlt haben, weil sie Nummern bekommen haben und auch so angesprochen wurden.“ (Marie)

„Damit ist gemeint, dass ihnen die Freiheit, die Menschlichkeit genommen wurde, sie wurden wie Tiere behandelt.“ (Eileen)

Auch haben die Schülerinnen und Schüler Wünsche für die Zukunft formuliert:

„Ich finde es wichtig, dass Klassen an solche Gedenkstätten fahren, damit sie wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, denn es sollte nie wieder passieren. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Menschheit daraus gelernt hat.“ (Marie)

„Ich wünsche mir, dass so eine Ära nicht nochmal kommt, dass Menschen nicht wieder so ausgegrenzt werden, dass Menschen ihre Freiheit, egal welche Religion für immer genießen können.“ (Seyid)

Insgesamt war es ein sehr düsterer, kalter und trauriger, aber sehr lehrreicher Ausflug, den wir nicht vergessen werden.