Schulsanis an der MSA

Seit mehreren Jahren gehört es zum Bild der MSA, dass regelmäßige Reanimationstrainings durchgeführt werden. In diesem Schuljahr kam nun noch eine weitere Neuerung hinzu:
Zukünftig gibt es an unserer Mittelschule auch einen Schulsanitätsdienst.
Hierzu haben sich knapp 20 Schülerinnen und Schüler bereiterklärt, sich entsprechend schulen und ausbilden zu lassen, um im Ernstfall kompetente und sachkundige Hilfe leisten zu können.

Die Ausbildung umfasste dabei ein breites Spektrum: Angefangen beim „Pflasterchen kleben“ über das Anlegen von Druckverbänden bis hin zum richtigen Verhalten bei allergischen Schocks und Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei wurde nicht nur theoretisch gelernt, sondern auch gleich praktisch angewendet. Unsere wissbegierigen Lehrlinge lernten auch viele neue Fachbegriffe wie: Was ist eine Zyanose? Woran erkenne ich eine Atemnot? Und wie hängt eine Gehirnerschütterung mit dem Bewusstsein zusammen?

Neben der Ausbildung mussten aber auch einige organisatorische Hürden gemeistert werden: Denn für eine Alarmierung der Schulsanitäter braucht es nicht nur ein funktionierendes Alarmierungskonzept, es musste daneben auch das benötigte Notfallequipment samt Einsatzrucksack angeschafft werden.

Nun wünsche ich allen angehenden Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, dass sie in jeder Einsatzlage stets einen kühlen Kopf bewahren können, um am Patienten die notwendigen und richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Haben wir auch dein Interesse geweckt? Dann würden wir uns sehr freuen, wenn wir in Zukunft weitere interessierte Schülerinnen und Schüler in unserem Team willkommen heißen dürfen!

Michael Lintzmeyer 


Schulversammlung an der Mittelschule Altdorf –  eine schulhausinterne Chatiquette findet Einzug in die Klassenzimmer

Am Freitag, 3. Mai 2024 fand an der Mittelschule Altdorf die erste Schulversammlung statt.

Diese Versammlung bietet die Möglichkeit, alle Mitglieder der Schulfamilie zusammenzubringen und wichtige Anliegen anzusprechen sowie Neuerungen vorzustellen. Die Moderation wurde von unseren SMV-Mitarbeiterinnen Anna-Lena (6G), Hanna (10Mb) und der Schulleiterin Frau Astrid Boekamp übernommen.

Zu Beginn wurde die neue Schulsekretärin Frau Nicole Hartmann vorgestellt, die dann den Kindern und Jugendlichen persönlich mitteilen konnte, wie sie sich ein angenehmes und respektvolles Miteinander an ihrem neuen Arbeitsplatz vorstellt.

Dann nutzten Hanna und Anna-Lena die Gelegenheit, die von der SMV erarbeitete „Chatiquette“ den Mittelschülerinnen und -schülern vorzustellen. Sie gilt als Richtlinie für Umgangsformen in den an der Mitteschule genutzten Chats des Bayerncloud messengers und der App LearningView. Ein von der SMV gestaltetes Plakat veranschaulicht die Umgangsformen und soll zukünftig verbindlich in jedem Klassenzimmer aufgehängt werden.

Abschließend wurde die seit September 2023 gültige Nutzungsordnung für private digitale Endgeräte in den Blick genommen. Die Schülerinnen und Schüler machten deutlich, dass sie die Regeln kennen und im schulischen Alltag größtenteils gut umsetzen.

Die nächste Schulversammlung findet im Juli statt, hier sollen alle Kinder und Jugendlichen geehrt werden, die sich an der Mitteschule ehrenamtlich engagieren.


Schülerlotsenwettbewerb

Auch dieses Jahr konnten wir an der Mittelschule viele neue Schülerlotsinnen und -lotsen ausbilden. Die beiden Polizeibeamten Herr Appelt und Frau Kritzenthaler übernahmen, wie jedes Jahr, die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler aus den 7. Klassen. 

Nachdem die Prüfung geschafft war, ging es auch schon am Mittwoch, 20. März für alle Jugendlichen der 7. und 8. Klassen nach Feucht zum Kreisentscheid der Schülerlotsen. Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Mittelschule in Feucht wurde zuerst die Prüfung geschrieben, anschließend gab es Mittagessen für alle. 

Ryan Schröpfer, Klasse 8Ma belegte den 2. Platz und fährt im Juni zusammen mit Frau Straub und Herrn Appelt zum Bezirksentscheid nach Weißenburg. Wir wünschen viel Erfolg!


Der Sterne  ⭐️ Koch wieder an der MSA

Es ist bald schon Tradition und jedes Mal ein besonderes Highlight im Fach Ernährung und Soziales, wenn der ehemalige Nürnberger Sternekoch Manfred Burr die Schüler und Schülerinnen in die Geheimnisse der Sterneküchen mitnimmt.

Auch diesmal stellte er wieder eine Vielzahl an Gerichten zusammen, die die Jugendlichen unter seiner Anleitung zubereiteten: Tomatensuppe mit Topfennockerl, Rote-Bete-Pfannkuchen mit Frischkäsefüllung, gefüllte Kohlrabi auf Brotcreme, selbstgemachte Gemüse-Ravioli, … und zum Dessert Pfannkuchenroulade mit Erdbeerenquark in Blutorangensuppe.

Geschmacklich und auch für das Auge ein Hochgenuss!


Warum ist der schiefe Turm von Pisa schief?

Warum ist der schiefe Turm von Pisa schief? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 6a im Deutsch Unterricht. Allerdings ging es dabei nur am Rande um die wahren Gründe. Die Aufgabe bestand darin eine Sage zu erfinden, die eine fantasievolle Antwort liefert. Sagen sind ursprünglich mündlich überlieferte Geschichten, die meist einen wahren Kern enthalten. Oft sollten besondere Naturphänomene oder bauliche Besonderheiten damit erklärt werden, wie beispielsweise auch der Hufabdruck in der Mauer der Nürnberger Kaiserburg. Die Personen, die die Geschichte weitererzählten veränderten sie natürlich jedes Mal ein kleines bisschen, absichtlich oder unabsichtlich… Sie ließen etwas weg, dichteten etwas dazu oder übertrieben. Hierdurch beinhalten Sagen häufig etwas Magie und Sternenstaub. So auch die besonders gelungene Sage von Zoe aus der Klasse 6a: 

Der Sternschnuppen-Wunsch

Es war einmal ein alter Mann aus Pisa, der sich sein Leben lang nichts mehr wünschte, als etwas zu errichten, sodass jeder beim Anblick an ihn denkt. Dieser Wunsch existierte schon von Kindestagen an.

Eines Tages schuf er zwar einen Turm, der von seinem Balkon aus sichtbar war, aber niemanden interessierte der Turm. Leider war der Mann schon sehr alt. Eines Tages stand er auf seinem Balkon und sah in den Sternenhimmel. Er schloss die Augen und sagte: „Oh bitte, lass die Leute an mich denken.“ Auf einmal schmerzte seine Brust und er fiel zu Boden. Doch bevor er für immer seine Augen schloss, sah er in der stillen Nacht eine Sternschnuppe gegen den Turm stoßen. Der alte Mann schloss seine Augen mit einem Lächeln im Gesicht. 

Seit jeher ist der Turm von Pisa als schiefer Turm von Pisa bekannt. Jedes Jahr begeistert er Unmengen an Touristen.


Das etwas andere Sterne ⭐️Kochen an der Mittelschule Altdorf

Der ehemalige Nürnberger Sternekoch Manfred Burr hatte diesmal ganz andere „Schülerinnen und Schüler“ an der Mittelschule Altdorf: Kollegen und Kolleginnen trafen sich zum gemeinsamen Kochen und einem gemütlichen Austausch in der Schulküche. 

Unter Anleitung des Sternekochs, der bisher nur Jugendliche im Fach Ernährung und Soziales in die Geheimnisse der Sterneküche mitnahm, bereitete man ein Fünf-Gänge-Menü zu. 

Die Ergebnisse lassen sich als kleine Kunstwerke sowohl im Aussehen als auch im Geschmack bezeichnen.


Museum im Koffer – Schreibwerkstatt im Mittelalter

In der Schreibwerkstatt des Museums im Koffer arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, 6b und 6G wie Schreiber und Maler in einem Kloster zur Zeit Karls des Großen vor 1200 Jahren. Sie schrieben an Pulten mit Tintenhorn, Gänsekiel und Rußtinte eigene oder vorgegebene Texte. Sie mischten zum Illuminieren ihre Farben aus Rohstoffen, wie getrockneten Läusen, Knochen, Pflanzen oder Mineralien selbst an. Jedes Kind durfte eine eigene Buchseite gestalten.

Meinungen unserer Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen zum Projekt Schreibwerkstatt:
„Es war echt schwierig so zu schreiben wie damals, aber es hat auch Spaß gemacht.“
„Es hat viel Spaß gemacht.“
„Alles war einfach nur cool.“
„Es war richtig cool mit einer Feder schreiben zu können.“
„Ich habe tolle Erfahrungen gemacht und viele Informationen zum Mittelalter bekommen.“
„Es war cool, aber auch anstrengend, die Schriften abzuschreiben.“
„Früher muss es wirklich schwer gewesen sein. Ich bin froh, dass es jetzt leichter ist.“
„Ich fand es super zu erfahren, wie Farben damals gemacht wurden.“


Besuch bei der Firma Rena Technologies

„Mein Papa arbeitet auch was mit Kunststoff, aber was, weiß ich gar nicht so genau!“ So kamen wir im Technikunterricht beim Bearbeiten von Kunststoff auf die Idee, Janniks Papa bei der Firma Rena zu besuchen und mal zu sehen, was denn dort genau mit Kunststoff angestellt wird. 

Und so durfte sich am 27.02.2024 die Technikgruppe der 8. Klassen in der Unterrichtszeit auf den Weg nach Berg zur Firma Rena Technologies machen.

Dort erfuhren wir dann bei einer interessanten Führung des Ausbilders Herrn Schmidt und auch Herrn Hierl persönlich, dass hier Fertigungsmaschinen für die nasschemischen Oberflächenbehandlung (z.B. Photovoltaikplatten) hergestellt werden. Diese müssen wegen der eingesetzten Chemie aus Kunststoff gefertigt werden.

Nach einer Pause durften alle Schüler dann auch selbst mal aktiv werden und testen, wie man Kunststoffplatten verschweißen kann und Rohre zusammenlötet. Sogar ein Minion-Stiftehalter entstand dabei. Der Auszubildende für den Verfahrensmechaniker Kunststoff und Kautschuk (heute Kunststoff- und Kautschuktechnologe) stand den Schülern mit Rat und Tat zur Seite. 

Die Auszubildende im Bereich Technischer Produktdesigner und ihr Ausbilder stellten ebenfalls ihren Aufgabenbereich vor und erklärten die Schülern ihren Arbeitsplatz.

Die Zeit verflog nur so! 

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Firma Rena und im besonderen Herrn Hierl und Herrn Schmidt für den informativen und kurzweilige Nachmittag. 

Nun weiß nicht nur Jannick, sondern alle Techniker der 8. Klassen, was der Kunststoff- und Kautschuktechnologe und auch der Technische Produktdesinger genau macht.

C. Tesch


Gemeinsames Kochevent von Mittelschule und Gymnasium

Zum Abschluss des P-Seminars „Gesundheit und Nachhaltigkeit“ unter Leitung von Frau Schuster fand zusammen mit der 8M der Mittelschule Altdorf ein gemeinsames Kochevent statt. Frau Brunner von der MSA hatte die Idee, unter dem Thema „Lebensmittelverschwendung – Nein, danke!“ mit Brotresten als Grundlage ein Dreigängemenü zu zaubern. Begeistert unterstützten die Gymnasiasten die erfahrenen Köche der Mittelschule beim Zubereiten von Käsebrotsuppe, Brotbratlingen mit Ofengemüse und Armen Rittern mit Apfelmus. Nach dem gemeinsamen Essen waren sich alle Beteiligten einig, dass die Zusammenarbeit der beiden Schulen gut gelungen ist.

Bilder und Text: Gisela Schuster


Die Schülerfirma der Mittelschule Altdorf präsentiert sich auf dem Weihnachtsmarkt

Ein bisschen nervös waren die Jugendlichen und die betreuende Lehrkraft Frau Rupp, die sich in der neu gegründeten Schülerfirma „Simply bottle“ engagieren, vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt auf dem Altdorfer Weihnachtsmarkt: Würden sie Käufer finden für die upgecycelten Flaschen, die sie in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatten? Waren die Preise richtig gewählt? Würden ihre Produkte Anklang finden? Hatte man zu wenig Ware dabei?

Doch nach den ersten Stunden auf dem gut besuchten Markt war klar: Die zwei Verkaufstage würden ein voller Erfolg werden! Viel Lob bekamen die Schüler für ihre Idee, aus Altglas ein dekoratives Produkt herzustellen. Bereits am Samstagabend zeichnete sich ab, dass die Glasplatten ein echter Verkausschlager sind. Am zweiten Verkaufstag wurde die Ware knapp und bereits um 19:00 Uhr konnten die Schüler stolz vermelden, dass sie restlos ausverkauft sind. Ein schöner Erfolg für die neu gegründete Schülerfirma der Mittelschule Altdorf!