Kopfball – Ein Training der anderen Art

 

Wir, die Klasse 7a, waren wir zusammen mit Frau Schneider (unsere Klassenlehrerin) und Frau Knuhr (JaS) im Nürnberger Stadion.

Dort angekommen, wurden wir vom Fanbeauftragten des 1. FCN empfangen und in die Kabine

der Auswärtsmannschaften geführt. Hier lernten wir in einem zweistündigen Workshop viel zu den Themen „Mobbing und Gefahren im Netz“:  Wir haben geredet und unsere Erfahrungen ausgetauscht. Außerdem wurden Rollenspiele durchgeführt und Plakate geschrieben. Denn obwohl alle in der Klasse in sozialen Netzwerken unterwegs sind, wussten wir kaum etwas über Datenschutz und die Probleme, die sich daraus ergeben. Nach diesem Workshop werden sich manche von uns (hoffentlich) doch überlegen, was sie an Bildern und Texten posten.

Dann endlich ging es zu der von einigen lang erwarteten Stadionführung. Wir sahen die Spielerkabine des Clubs, die Ausnüchterungszelle und die Reporterkabinen, saßen auf der Trainerbank im Stadion und konnten auf der Tartanbahn ein paar Sprints hinlegen. Es war sehr beeindruckend – viele von uns waren nämlich zum ersten Mal im Max-Morlock–Stadion.

 

Kopfball

Großzügige Spende für die Mittelschule Altdorf

Die Mittelschule Altdorf durfte sich über eine großzügige Spende in Höhe von 1000 Euro vom Lionsclub Altdorf freuen. Mit dem Geld sollten Projekte, die Integration fördern, unterstützt werden.

Gerade die Mittelschulen sind mit diesem Thema sehr stark befasst. An der Mittelschule Altdorf werden in zwei Deutschlklassen Kinder mit Migrationshintergrund allmählich in den Schulalltag integriert und auf den Übertritt in deutsche Regelklassen vorbereitet. Für diese Schüler war die Spende eine willkommene Unterstützung, um mit Gleichaltrigen außerhalb des Schulgebäudes verschiedene Facetten des Lebens in Deutschland kennenzulernen.

Die Klasse 7G, die besonders viele ehemalige Deutschklassenkinder integriert hat, absolvierte mit Hilfe der Lions- Spende ein Teamtraining in der Edelweißhütte, das ihnen half, zu einer Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen. 

Die Deutschklasse 8 Da hatte viel Spaß bei mehreren Museumsbesuchen, bei denen die Kinder von einem speziell geschulten Museumspädagogen betreut wurden. Das Programm an sich wird von der Stadt Nürnberg gratis angeboten, aber die Fahrtkosten wurden aus der Spende finanziert.

Die zweite Deutschklasse plant gemeinsam mit einer 8. Klasse einen Besuch des deutschen Museums in München. Auch dieser wird zum Teil aus der Lions- Unterstützung finanziert.

Am vergangenen Freitag bedankten sich die Schüler bei Ihren Unterstützern. Die 8 Da hatte ein arabisch- deutsches Menü vorbereitet, das bei allen Beteiligten großen Anklang fand. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der Scheck überreicht. Die Schulleiterin der Mittelschule Altdorf, Frau Astrid Boekamp, erläuterte die Verwendung der Spende und wies eindrücklich darauf hin, dass mit den 1000 Euro über 80 Kinder ein Schuljahr lang Freude gehabt hatten. Davon konnten sich die Lions- Unterstützer in den anschließenden Gesprächen mit den Kindern aus der Deutschklasse selbst überzeugen. Die Schüler überreichten auch ein Fotoalbum, in dem sie einige Eindrücke von den Museumsbesuchen festgehalten hatten.IMG 8987

Sternekoch – nicht nur im Restaurant oder im Fernsehen,  sondern an der Mittelschule Altdorf

20 Schüler im Fach Soziales warteten gespannt auf den Unterricht am 14. März, der diesmal nicht von der Lehrerin gehalten wurde, sondern vom Nürnberger Sternekoch Manfred Burr.

Herr Burr hatte viele Rezepte vorgeschlagen, die für die Schüler viel Neues boten, gesund und lecker schmeckten und die auch gut zum Nachkochen für zu Hause geeignet waren.

So gab es zum Beispiel Rote Beete mit Gorgonzolacreme, Ravioli mit Topfen-Sellerie-Füllung in Orangen- Salbei-Butter, überbackenen Chicorée mit Zitronen-Chrunch, gebratenes Schweinefilet mit Mayoranschalotten und Kohlrabi-Rondos, Cheesecake mit Passionsfruchtspiegel und noch mehr.
Besonderes Highlight war zum Ende das Anrichten und Garnieren der Speisen – eben professionell,
so dass es dem bekannten Spruch „das Auge isst mit“ mehr als gerecht wurde.

Zum gemeinsamen Essen waren dann auch die Schulleitung und der Klassenlehrer geladen und alle waren begeistert von den tollen Speisen, die in der Zeit von 8.40 Uhr bin 12.00 Uhr zubereitet wurden.

„Damit hat sich Herr Burr mit 20 Schülern eine ganz schone Arbeit gemacht, diese hat sich aber gelohnt, denn das Essen war mehr als nur spitze“, so hat die Schülerin Maren diesen Vormittag beschrieben.

 

Collage

Die 8 D im Germanischen Museum

Museum kann so interessant sein!

Nach mehreren Besuchen im Germanischen Nationalmuseum betrat die 8Da am 13.3. mit dem Museum für Industriekultur Neuland- und wir fanden es wirklich interessant. 

Gleich hinter dem Eingang erwartete uns das Modell des Marsroboters Curiosity. Dass das Orginal über 900 kg wog, mit einer Rakete zum Mars hochtransportiert wurde
und uns Menschen auf der weit entfernten Erde dann mit Bildern und Analysen vom roten Planeten versorgte, hat uns begeistert. 

Anschließend sahen wir Motorrad- Oldtimer, die alle von Nürnberger Firmen gebaut worden waren. Die waren wirklich originell und mancher hätte sie zu gerne ausprobiert oder wenigstens kurz darauf gesessen. Herr Kaeser vertröstete uns aber auf später.

Als es dann zu den Fahrrädern ging, könnten wir selbst einiges an Wissen beitragen. Wir haben ja in der Schule gelernt, was zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört. Genau das sollten wir jetzt bei den Urururopas unserer Drahtesel suchen und Laufräder oder Hochräder mit heutigen Fahrrädern vergleichen. Wir bewunderten auch ein ganz besonderes Rad, das komplett aus Bambus bestand. 

Dann ging es in eine große Halle, wo unter anderem Auto- Oldtimer ausgestellt waren. Da gab es ein ganz kleines Autochen namens Janus. Das hatte keine Türen an den Seiten, sondern man machte es vorne auf. Die Mitfahrer auf dem Rücksitz schauten nach hinten.  Lustig! Dann durften wir noch auf einem Motorrad mit Beiwagen probesitzen. Leider ließ es sich nicht starten..... Auch eine sprechende Küche, die sich auf einer Bühne drehte und den Wandel der Geräte im Lauf der Zeit zeigte, hat uns begeistert. 

Die zwei Stunden waren viel zu schnell vorbei. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch dort- es gibt noch viel zu entdecken!

 

Museum 8D